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Letzter Wettkampf der Saison in Mühlacker

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Letzter Wettkampf der Saison in Mühlacker

Bei den Schwimmern der ASA geht eine schwierige Saison zu Ende. Zum Abschluss waren sie vergangenes Wochenende in Mühlacker beim Intern. Sendercup am Start, auf der Langbahn im Freibad. Somit hatten die Athleten/innen mit dem Wetter eine weitere Schwierigkeit zu bewältigen, zumal das Training ausschließlich im Hallenbad auf der Kurzbahn stattfindet. Unter diesen und den sonstigen Coronaumständen ist die Saison im Großen und Ganzen sehr gut gelaufen, sie war allerdings sehr lang und schwierig, fasste Trainer Peter Rothenstein zusammen und hofft mit allen Schwimmern/innen, dass eine hoffentlich einfachere Saison folgen wird. Ein Vereinsrekord wurde von Carolin Morassi über 100m Freistil um über eine Sekunde verbessert. Vivien Jocham und Matthias Oppold schnupperten nach monatelanger Pause wieder einmal Wettkampfluft.

Zweieinhalb Sekunden war der 14-jährige Daniil Bachtinov zum Abschluss der Saison über 200m Brust schneller als seine seitherige Bestzeit. Die Dreiminutengrenze hatte er dieses Mal durchbrochen und schwamm 2:59,45min. Weitere drei Bestzeiten folgten und somit er zeigte wieder, dass er künftig noch um Einiges schneller sein möchte. Der Brustschwimmer schwamm auf der kurzen Strecke 35,84sek. Über 100m Brust qualifizierte er sich mit 1.21,63 im Jugendfinale und hier steigerte er sich am Nachmittag deutlich, auf 1:19,95sek – Bestzeit. Im 50m Freistil sprintete er 29,95sek, zum ersten Mal unter 30 Sekunden. 100m Freistil legte er in 1:09,12min zurück.

Tom Gentner entwickelte sich in der vergangenen Saison sehr gut und will ebenfalls zeigen, was noch in ihm steckt Am Wochenende stellte er  ebenfalls vier persönliche Rekorde auf. Vier Sekunden schwamm er über die 200m Freistildistanz schneller als je zuvor und freute sich über die deutliche Steigerung auf 2:26,17min. Über 100m Freistil war er fast eine Sekunde schneller und benötigte 1:06,37min. Zum ersten Mal sprintete er unter die 30 Sekundenmarke auf 29,90sek. In Freistil, aber auch in Rücken ist Tom Gentner im Becken schnell unterwegs und so schwamm er auch über 100m Rücken Bestzeit, die steht nun bei 1:14,95min.

Dreimal steigerte Vanessa Dambacher ihre Bestzeiten. Zum Wettkampfauftakt drückte sie ihren eigenen Rekord über 100m Freistil um 3 Zehntel auf 59,26sek und qualifizierte sich für das Nachmittagsfinale. Im Finale kam sie nochmals fast an die morgendliche Bestleitung ran und schwamm 59,59sek. Über 200m Freistil schwamm sie beim letzten Wettkampf vor einer Woche 2:11,44min und nun, eine Sekunde schneller, 2:10,41min, erneut persönlicher Rekord. Über 100m Schmetterling stand sie mit 1:09,21min ebenfalls im Finale. Allerdings lagen beide Finals nur rund 10 Minuten auseinander. Somit kam sie nicht ganz an ihre Vormittagsleitung heran.

Den eigenen Vereinsrekord über 100m Freistil drückte Carolin Morassi auf nun 58,13sek., zur absoluten Bestzeit fehlen nur noch 7 Zehntel. Auch sie bestritt bei  Finals über 100m Freistil und 100m Schmetterling mit nur einer knappen Pause von 10 Minuten und konnte Vereinsrekord schwimmen und die Schmetterling in 1:02,91min. Zum Saisonausklang standen weitere vier Strecken auf dem Programm. Sie schrammte immer wenige Zehntel an ihren Bestmarken vorbei und startete auch über die Rückendistanzen.

Über Schmetterling-, Rücken- und Freistilstrecken startete die 16-jährige Darija Schiele insgesamt achtmal. Sie freute sich ebenfalls über 100m Schmetterling im Finale nochmals schwimmen zu dürfen. Am Vormittag mit 1:10,15min qualifiziert, schwamm sie am Nachmittag auf 1:10,66min und bestätigte ihre Zeit..

Ihre weiteren sechs Starts hatte sie zum Ende der Saison immer nur wenige Zehntel über ihren Bestmarken geschwommen und kam über 100m Freistil ihrer Bestzeit von 1:03,81 am Nächsten.

Auf Grund der Corona Verordnungen des Landes konnte Vivien Jocham monatelange (seit Februar 2021) nicht mehr im Wasser trainieren und trainiert im Wasser erst wieder seit ca. 8 Wochen. Sie schwamm trotz alle dem über 50m Rücken eine neue Bestleitung und schlug nach 36,29sek an. Über 50m und 100m Freistil kam sie am nächsten ihren eigenen Rekorden und blieb nur jeweils 4 Zehntel darüber. Als Mittelstreckenschwimmerin startete sie über 200m und 400 m Freistil und machte einen guten Gesamteindruck mit langen und gleichmäßigen Armzügen.

Im Bild Vivien Jocham.

Matthias Oppold musste, wie seine Vereinskameradin Vivien Jocham, auch diese lange Coronapause einlegen und starte über 5 Strecken in Mühlacker. Als Brustschwimmer schwamm er alle drei Bruststrecken und über die 50m Sprintstrecke kam er mit einer Zeit von 34,07sek am besten zu Recht. Auf den längeren Strecken und auch über 200m Lagen, merkt man, dieses monatelange fehlende Wassertraining, ergänzte Co-Trainer Miguel Morgado.

Nun beginnt wieder der Aufbau für die kommenden Wettkämpfe in der Herbst-/ Wintersaison. Es bleibt interessant und spannend, was darf alles stattfinden – kommentierte Peter Rothenstein zum Abschluss.

Im Bild v.l.n.r. Trainer Miguel Morgado, Darija Schiele, Vanessa Dambacher, Carolin Morassi, Danijl Bachtinov, Tom Gentner, Vivien Jocham und Matthias Oppold

31.07.2021