Von links nach rechts: Annika Schmid, Tom Gentner, Johanna Gölder, Ryan Newman, Benedikt Uhl, Julia Merkel, Carolin Morassi | Leah Krüger, Lara David, Vivien Jocham, Leonie Schmid, Helena Eberhard, Vanessa Dambacher | Hannes Baßler, Mira David, Emilia Stauß, Hannah Wojek, Pauline Hauber, Linus Laing, Clara Kamp, Marco Leipold | Leon Peter, David Gentner, Magnus Engelhard, Niklas und Luca Stauß, Mark Oetzel, Konrad Wörner, Michel Maier, Nils Gerhard
Wieder purzelten bei den ASA Schwimmern die Vereinsrekorde. Ryan Newman schrieb dreimal neue Rekorde und stellte einen Rekord ein und Carolin Morassi löschte einen 10 Jahre alten Rekord. Dies erzielten die beiden langjährigen ASA-Talente im heimischen Hallenbad beim Spion Cup 2023. Ihre Punkte und die vielen sehr guten Leistungen aller ASA Schwimmer trugen zum tollen Gesamtplatz zwei bei. Aus dem großen ASA-Team qualifizierten sich viele für die 100m Endläufe der offenen Klasse, sowie etliche junge ASA-Schwimmer standen in den Jugendendläufen – Jahrgang 2009 und jünger. Aus 4 Leistungsgruppen wurde für den Spion Cup gemeldet und das ganze Trainer-Team freute sich über tollen Zeitverbesserungen in allen Jahrgangsbereichen. Zudem wurden alle sechs Staffeln von der ASA gewonnen.
Über 100m Rücken durchbrach Ryan Newman im Endlauf die Minutengrenze und verbesserte seinen eigenen Rekord von 1:00,38min um über 1 Sekunde auf 59,22sek. Den zweiten Rekord schnappte er sich von seinem Vereinskameraden Oliver Hummel. Vor 3 Wochen schwamm Hummel in Mühlacker bei den BaWü über 50m Schmetterling 26,70sek. Beim Spion-Cup schmetterte Ryan Newman 26,57sek. Einen dritten Vereinsrekord ließ er neu schreiben. Vor 2 Jahren schwamm Julian Morassi ebenfalls in Aalen über 100m Lagen 1:02,07sek. Ryan startete im Endlauf durch und schlug unter 1 Minute an – nach 59,73sek stand die Uhr still. Der erste Aalener, der beide 100m Strecken unter 1 Minute geschwommen ist. Nummer vier der Rekorde stellte er als Startschwimmer der 4x50m Lagen mixed Staffel auf und schwamm über 50m Rücken erneut 26,95sek. „Absolut zufrieden bin ich, das lief alles klasse und so leicht“, lachte er. In seinen weiteren 3 Rennen war er nur wenige Zehntel von seinen Bestzeiten entfernt.
„Den Vereinsrekord über 100m Brust, den hol ich mir“, sagte vor kurzem Carolin Morassi und startete in Aalen im 100m Brust Endlauf durch. Mit einer tollen Zwischenzeit von 33,99sek ging sie bei 50m um die Ecke und lag bereits eine halbe Sekunde unter der bestehenden 50m Vereinsrekord-Zeit (34,52sek) und schwamm auf den 50m, 39sek drauf, so dass ihre Rekordzeit nun bei 1:13,01min steht. Vor genau 10 Jahren stellte die frühere erfolgreiche MTV-Brustschwimmerin Ines Walter den Rekord mit 1:13,84min auf. „Geschafft!“, lachte auch sie nach dem Rennen. Des Weiteren bestritt sie vier Endläufe und etliche weitere Strecken, um für ihre Wettkampfhärte zu trainieren.
Auf diesen Strecken waren noch nie Aalener Schwimmer schneller – absolut tolle Leistungen, kam das Lob der Trainer.

Endläufe
In drei 100m Finals (Freistil, Schmetterling und Lagen) stand Vanessa Dambacher und nahm ein Medaillenset mit. Das Ausscheidungs-Rennen, sog. cut-off gewann sie überzeugend. Für dieses Ausscheidungsrennen wurde dreimal über die 50m Freistil gesprintet, dazwischen ist nur eine ganz geringe Pause.
Lara David stand zum ersten Mal in 2 Endläufen und steigerte sich jeweils beim 2. Rennen deutlich. Sie schwamm in 100m Lagen nochmals 3 Sekunden schneller, auf 1:20,19 und bekam in der Jugend die Bronzemedaille. Im 100m Rücken Finale gewann sie Silber. Ansonsten stellte sie noch weitere 6 Bestzeiten auf.
Im 100m Rückenendlauf stand Marco Ditz und schwamm knapp am Podest vorbei, aber dafür mit guter persönlicher Bestzeit von 1:08,83min. Auch er stellte noch weitere 6 Bestzeiten auf.
Im offenen 100m Rücken Finale stand Helena Eberhard. Sie freute sich am Ende über Bronze und über ihre Zeitverbesserung von 3 Sekunden. Ansonsten nahm sie nur Medaillen für ihre Rennen mit und schwamm siebenmal neue persönliche Bestzeiten.
Vor- und Endlauf schwamm David Gentner. Im Jugendlauf schwamm er 100m Lagen und verfehlte nur knapp den Bronzerang. In 1:16,33min stellte er eine neue Bestzeit auf.
Zweimal qualifizierte sich Johanna Gölder für die Endläufe. Mit Silber und Bronze wurde sie im 100m Brust bzw. Freistil-Rennen belohnt. Bei 100m Brust steigerte sie ihre Bestzeit auf 1:23,54min – „das lief!“, freute sie sich. Im cut-off Rennen wurde sie Zweite.
Vor- und Endlauf über 100m Rücken und Freistil bestritt Vivien Jocham. Über 100m Rücken ließ sie sich Silber umhängen und im 100m Freistilrennen wurde sie Fünfte. In den weiteren Rennen stand sie immer auf dem Podest.
In 1:10,45min gewann hat Marco Leipold den Endlauf über 100m Brust. Des Weitern entschied er in 31,73sek auch die 50m Bruststrecke.
Zweimal stand Julia Merkel im Jugendfinale. Die 100m Rücken beendete sie mit Gold und die 100m Freistil mit Silber und schrammte nur hauchdünn mit 7 Hundertstel an Gold vorbei. Vier weitere Bestzeiten stellte sie auf und nach jedem Wettkampf hatte sie eine Medaille.
Silber gab es im 100m Lagen Finale für Julian Morassi, knapp über Bestzeit. Im cut-off schwamm er alle 3x50m Freistil von vorne weg und nahm am Ende Gold entgegen. Die dritte 50m Freistilstrecke sprintete er in 25,88sek.
Im 100m Schmetterling-Endlauf stand Elena Perez-Kelke und steigerte sich um 2 Sekunden auf 1:18,89min – Bestzeit.
Der 13-jährige Leon Peter bestritt das Jugendfinale über 100m Schmetterling und wurde Vierter in neuem Hausrekord von 1:26,37min. Auf all seinen weiteren 9 Strecken wurde er mit Bestzeiten belohnt.
Ebenfalls auf Platz vier landete Leonie Schmid im 100m Brust Endlauf. Auch sie freute sich über ihre Bestzeit von 1:28,15min. Medaillen gab es bei all ihren 9 Starts.
In 3 Endläufen stand Benedikt Uhl. Ganz oben stand er nach 100m Schmetterling, über 100m Freistil gewann er mit 56,73min (Bestzeit) Bronze und Platz 5 gab es nach 100m Lagen. Im cut-off Rennen schwamm er zu Silber.

Medaillen
Hannes Baßler zeigte über Freistil und Brust sehr gute Leistungen und nahm ein Medaillenset und 7 Bestzeiten mit.
Unter den Medaillengewinner fand sich auch Viktoria Daus. Silber und Bronze auf Rücken- und Bruststrecken.
Mira David konnte sich bei all ihren 8 Starts gut verbessern und schwamm nur auf Podestplätze.
Nach seinem 200m Rückenrennen freute sich Magnus Engelhard über Bronze. Dreimal schwamm er am Podest vorbei.
Tom Gentner hatte krankheitsbedingt Trainingsrückstand, konnte trotzdem mehrmals auf das Podest schwimmen und zweimal seine eigenen Rekorde verbessern.
Die 11-jährige Pauline Hauber stand auf dem Silberrang und zweimal auf dem Bronzerang. Vielseitig ist sie schon auf den Freistil‑, Brust- und Rückenstrecken unterwegs.
Leah Krüger schwamm über 100m Rücken zu Silber und zum ersten Mal schwamm sie 200m Lagen und gewann Bronze. Auch erstmalig über 200m Rücken am Start, gewann sie auch Bronze.
Eine tolle Bilanz hatte der 10-jährige Linus Laing vorzuweisen. Beim ersten Wettkampf auf der Kurzbahn bedeutete jeder der sechs Starts, in allen Lagen, eine Medaille. Die 50m Freistil kraulte er in 37,41sek.
Der 12-jährige Vereinskamerad Michel Maier stellte die gleiche Bilanz auf. Jedes Rennen eine Medaille und ebenfalls ist er bereits vielseitig in den verschiedenen Lagen unterwegs. Die 100m Freistil schwamm er in 1:18,76min.
Am Ende der 200m Lagen bekam Mark Oetzel die Silbermedaille umgehängt. Dies war sein erster Start über diese Strecke und auch er hatte nach jedem Rennen eine neue Bestzeit aufgestellt.
Zum ersten Mal war Kim Pratschke auf der Kurzbahn beim Wettkampf dabei. Mit zweimal Silber über 50m und 200m Brust und sieben Rennen ging sie freudestrahlend nach Hause.
Annika Schmid entschied bei den 13-jährigen die 200m Lagen für sich. Silber und Bronze gab es noch für weitere vier Starts und lauter Bestzeiten.
Fleißig sammelte auch Alina Stauß Medaillen – viermal Gold und dreimal Silber. Über 100m Schmetterling zum ersten Mal beim Wettkampf geschwommen, hatte sie gute 1:32min und dafür Silber bekommen.
Die zwei Jahre jüngere Schwester Emilia (JG 2013) schwamm zweimal zu Bronze – 200m Brust und 50m Schmetterling, jeweils ihre ersten Meldungen auf diesen Strecken. Sie meistere weitere 8 Rennen mit persönlichen Bestzeiten.
Ihr Zwillingsbruder Luca stand dreimal auf dem Podest. Zweimal Silber über 100m Lagen und 50m Schmetterling und für 200m Freistil wurde er mit Bronze belohnt. Auch er verbesserte sich bei seinen 7 Meldungen.
Dreimal Silber und einmal Bronze und fünfmal auf Platz 4, war die Ausbeute vom älteren Bruder Niklas (JG 2008). Außerdem schwamm er 11 Bestzeiten bei 11 Starts.
Über 50m und 100m Rücken holte sich Albert Tutelea die Silber- bzw. die Bronzemedaille, in neuen Bestzeiten von 43,29sek bzw. 1:35,95min, im Jahrgang 2011.
Gold, Silber und Bronze ließ sich Hanna Widmann für ihre 3 Bruststrecken 50, 100 und 200m umhängen. Sie stieg nach jedem Rennen (acht) mit neuen Bestzeiten aus dem Becken.
Hanna Wojek, schon wettkampferfahren, trotz ihrem jungen Jahrgang (2014) holte sich lauter Gold- und Silbermedaillen bei ihren acht Starts.
Im gleichen Jahrgang schnupperte Konrad Wörner zum ersten Mal auf der Kurzbahn Wettkampfluft und holte sich je zwei Silber- und Bronzemedaillen. Ein toller Einstieg für den jungen Sportler.
Friedrich Daus, Liv Felgenhauer, Nils Gerhard, Marlena Henne, Clara Kamp haben keine Medaillen gewonnen, sie belegten Mittelfeldplätze. Alle konnten ihr eigenen persönliche Bestleistungen neu aufstellen. Die Genannten bringen zum Teil keine oder kaum Wettkampferfahrung mit.
„Ein weiter so – Trainingsfleiß und konzentriertes Üben zahlt sich immer aus“, lobten die Trainer ihre Schwimmer.
Platz 2 holte sich das ASA-Team und alle trugen zum tollen Gesamtergebnis bei.
In den 50m Staffeln wurden tolle Zeiten gesprintet und alle Goldmedaillen gingen an die ASA.
