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Sechs Landeskaderschwimmer in Schwäbisch Hall

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Sechs Landeskaderschwimmer in Schwäbisch Hall

Die derzeitigen sechs Landeskaderschwimmer des Württembergischen und Badischen Schwimmverbandes waren am letzten Wochenende im Schwäbisch Haller Schenkenseebad beim Kader-Überprüfungswettkampf am Start. Gemeldet werden konnten alle olympischen Strecken und obwohl keine Finalläufe stattfanden, konnte Trainer Peter Rothenstein seine Schwimmer ähnlich dem Finalprinzip, die gleiche Strecke vormittags und nachmittags zu schwimmen, melden. Deutliche Verbesserungen auf der Langbahn (50m) zeigten die beiden jungen ASA Schwimmer, Daniil Bachtinov und Johannes Klier. Sie konnten auf all ihren Strecken neue Bestzeiten aufweisen. Corona bedingt getrennt – gab es in Heidelberg und Neckarsulm die gleichen Überprüfungswettkämpfe für die Schwimmer aus ganz Baden-Württemberg. Ohne Corona wären das nun die Landesmeisterschaften gewesen, es wäre zum Ende der langen Saison der Höhepunkt gewesen. Letztes Jahr ist der Höhepunkt schon ausgefallen und dieses Jahr ist es wieder kein Höhepunkt nach einer solch veränderten Situation in der ganzen Welt.

Der 14-jährige Daniil Bachtinov, seit Frühjahr im Kader und in Hall achtmal am Start, zeigte dass er die letzten Wochen fleißig und regelmäßig trainierte und sich noch weiter nach oben entwickeln kann. Über die Vielseitigkeitsstrecke 200m Lagen schwamm er zum ersten Mal deutlich unter drei Minuten und hatte am Ende 2:55,17min in Hall stehen. Über 100m Brust schwamm er am Vormittag 1.21,45min – Bestzeit, und am Nachmittag konnte er sich nochmals um 1,2 Sekunden steigern und hat nun seine Bestzeit bei 1:20,23min stehen. Der 50m Brustsprint war am Vormittag nach 36,01sek zu Ende und am Nachmittag in 36,12sek . „Zwei gute, stabile Rennen,“ lobte Co-Trainer Miguel Morgado. Auf der langen 200m Brustdistanz war er nur knapp an der Dreiminutengrenze vorbeigeschrammt, 3:01,95min. Auch auf den Kraulstrecken fühlt sich Daniil Bachtinov wohl und schwamm sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag die 100m Freistil in guten 1:08min.

Ein Jahr jünger ist Johannes Klier und ebenfalls auf den Brusttrecken unterwegs und sieben Mal in Hall im Wasser. „Bei allen Schwimmern merkt man, dass sie noch viel Wettkampferfahrung sammeln müssen. Durch Corona fehlen leider die Wettkämpfe für alle,“ fasste Miguel Morgado die Ergebnisse zusammen. Trotz alle dem erreichte Johannes Klier auf allen Strecken Bestzeiten und hatte seinen ersten Start über die Lagenstrecke. Über 200m Lagen schlug er nach 3:19min an. Nach 43,42sek war er über 50m Brust wieder am Beckenrand und über 100m Brust schwamm er fünf Sekunden schneller als je zuvor und schlug nach 1:36min an. 3:31min stehen über 200m Brust zu Buche. Auch auf Kraul am Start  – 1:16min und 2:46min waren seine Zeiten über die 100m bzw. 200m Strecke.

Der dritte männliche Schwimmer der ASA, Tom Gentner steigerte viermal seine Bestleitungen und hatte am Wochenende neun Starts. Ebenfalls zum ersten Mal über 200m Lagen beim Wettkampf gemeldet, schwamm er deutlich unter die Dreiminutengrenze und schlug nach 2:56,59min an. Sehr gleichmäßig und mit langen Zügen schwamm er 400m Freistil und hatte am Ende eine Bestzeit von 5:13,64min stehen. Ruhig und gleichmäßig legte er die 200m Freistil in 2:30min zurück. Tom Gentner macht auch über die Rückenstrecken auf sich aufmerksam und bei allen drei Distanzen 50, 100, 200m zeigte er eine gute Wasserlage und blieb immer nur knapp über seinen Bestleitungen.

Vanessa Dambacher trug sich zweimal mit Bestleitungen beim diesem Kaderwettkampf in die Ergebnislisten ein. Auch sie ist eine vielseitige Schwimmerin. Sie hat sich um eine Sekunde auf 2:33,69min über 200m Lagen gesteigert.  Über 100m Schmetterling schwamm die 17-jährige eine Bestzeit von 1:07,81min. Bei ihren 8 Starts war sie über alle Freistilstrecken gemeldet und kam knapp an ihre Bestleitungen ran. Die 50m Schmetterling schmetterte sie in 29,37sek.

Achtmal sprang die 16-jährige Darija Schiele ins Wasser. Auf den kürzeren 50m und 100m Strecken, war sie im Haller Becken unterwegs und zeigte ihre Vielseitigkeit über die Schmetterling-, Rücken- und Freistildistanzen. Sie konnte ihre Zeit über 50m Schmetterling vom Vormittag von 30,50sek am Nachmittag auf 30,25sek steigern und war nur denkbar knapp an der 30 Sekundengrenze vorbeigeschmettert. Sie schwamm alle weiteren Strecken im nahen Bereich ihrer Bestleitungen.

Für Carolin Morassi lag bei diesem Wettkampf der Fokus auf sechs Nebenlagenstrecken. Zwei Wettkämpfe, 50m Rücken und 200m Freistil bestritt sie innerhalb von einer Viertelstunde. Hier wurde Wettkampfhärte trainiert. Über 100m Freistil am Vormittag am Start und am Nachmittags nochmals, schwamm sie nur 4 Zehntel an ihrer Bestzeit von 59,17 vorbei.

Beim Wettkampf am kommenden Wochenende will Peter Rothenstein die Form nochmals nach oben nehmen und die lange und schwierige Saison abschließen.

Im Bild v.l.n.r. Johannes Klier, Tom Gentner, Darija Schiele, Daniil Bachtinov, Vanessa Dambacher,
Carolin Morassi und Miguel Morgado

17. / 18.07.2021