Schwimmer der ASA auf der Langbahn in Wetzlar

Schwimmer der ASA auf der Langbahn in Wetzlar

Am 2. Adventswochenende war ASA-Schwimmtrainer Peter Rothenstein mit 15 Sportler/-innen im hessischen Wetzlar. Zum Jahresende fand dort das 14. Winterschwimmfest auf der 50m Langbahn statt. Vanessa Dambacher über 200m Freistil und Tobias Kohler über 100m Freistil gewannen jeweils einen Pokal für ihre beste Jahrgangs-Einzelleistung. Die Geschwister Carolin und Julian Morassi verbesserten jeweils die Vereinsrekorde über 200m Rücken und 100m Schmetterling. Zum Jahresende war es auch eine Standortüberprüfung auf der olympischen 50m Bahn, wie gut schon die Grundlagen für die kommende Saison vorbereitet sind.

Vanessa Dambacher konnte dies bereits gut über die gewonnenen 200m Freistilstrecke zeigen. Sie schlug mit einer 3 Sekunden Bestzeitensteigerung an und hatte am Ende eine 2:11,44min geschwommen. Hierfür bekam sie den Pokal für die Beste Einzelleistung im Jahrgang 2003.  Auch gewann sie die kürzere 100m Freistil in 1:00,15min, nur 5 Hundertstel von ihrer Bestzeit entfernt und knapp an der 1 Minuten Schallmauer vorbei. Über 100m Schmetterling lag sie auch nur 1 Zehntel über ihrer Bestzeit von 1:08,72min.

Tobias Kohler war im Jahrgang 2001 und älter nicht zu schlagen und holte sich den Pokal für die Beste Einzelleistung. Er schwamm die 100m Freistil in 54,61sek, nur 1 Zehntel von seiner Bestzeit entfernt. Platz 3 gab es auf der 50m Freistilstrecke in 24,89sek, fünf Zehntel von seiner Bestleistung entfernt. Nach 50m Schmetterling gab es Silber und die 50m Brust sprintete er in guten 33,35sek, 5 Hundertstel schneller, dann hätte er seine Bestzeit eingestellt.

Carolin Morassi schwamm auf ihrer Nebenstrecke 200m Rücken in 2:27,20min einen neuen Vereinsrekord, den hielt seit 2017 Friederike Hoyer. Des Weiteren ging sie über alle Schmetterlingsstrecken an den Start, sowie Rücken- und Freistilstrecken. Mit den Zeiten in Wetzlar war sie nicht ganz zufrieden.

Ihr Bruder Julian verbesserte ebenfalls einen Vereinsrekord. Er steigerte seinen eigenen Rekord um 13 Hundertstel über 100m Schmetterling und schwamm nun 1:00,75min, denkbar knapp an der 60sek Schallmauer vorbei. Nah an seine Bestzeit von 54,48sek kam er über die 100m Freistil und belegte Platz 2. Auch über 200m Freistil war er am Anschlag nur knapp über der 2 Minuten Schallmauer und schlug nach 2:00,22min, auf Platz 1, an.

Ryan Newman, der in den letzten Monaten bei nahezu jedem Wettkampf mindestens einen Vereinsrekord knackte konnte, war 2 Wochen krankheitsbedingt nicht im Wasser und fand somit nur sehr schwer in seinen Wettkampf.

Die 14-jährige Miriam Merkel konnte bei ihren 7 Starts mit 7 Bestzeiten auf sich aufmerksam machen und erreichte ihre beste Platzierung über 100m Brust mit dem Bronzerang.

Im Jahrgang 2002 gelang Alicia Schroll ebenfalls bei 6 Starts 6 neue Bestleistungen. Sie freute sich über Silber für ihre 100m Schmetterling.

Drei Bestzeiten schwamm Ana Perez-Kelke. Die Rücken und Freistilschwimmerin verbesserte sich über 200m Rücken um 2,5 Sekunden auf 2:45,36min, schrammte knapp an der 30 Sekundenmarke über 50m Freistil vorbei und schlug nach 1:05,47min auf 100m Freistil, auf Platz 4, an.

Silber nahm der Brustschwimmer Matthias Oppold für seine 200m Brust entgegen. Hier stellte er eine neue Bestleitung auf und stieg nach 2:46,79min aus dem Wasser. Ein Platz dahinter reihte sich Denis Bachtinov in die Siegerliste mit Bronze ein. Über 100m Brust in 1:13,64min erreichte er ebenfalls den Bronzerang und über die 50m Schmetterlingssprint blieb er nur 1 Zehntel hinter seiner Bestzeit von 29,13sek.

Kraul- und Schmetterlingsschwimmerin Vivien Jocham nahm 2 Bronzemedaillen entgegen. Über 100m und 400m Freistil stand sie auf dem Treppchen, und 3 Hundertstel fehlten zur Bestzeit von 1:05,31min über 100m. Zusätzlich schwamm sie noch 3 neue Hausrekorde und schwamm auf der langen 1500m Freistilstrecke zum ersten Mal unter 20 Minuten. Die Uhr hielt nach 19:50,00min an.

Shannon Newman musste krankheitsbedingt ihren Wettkampf nach zwei Rennen, bei denen sie auf dem 3. Podestplatz landete, absagen.

Die 13-jährige Elena Perez-Kelke hatte 8 Starts und stieg dreimal mit Bestzeit aus dem Wetzlarer Becken. Über 200m Rücken durchbrach sie zum ersten Mal die 3 Minuten Grenze und schwamm 15 Sekunden schneller als zuvor. Ihre Endzeit von 2:57,06min bedeuteten im Jahrgang 2006 Platz 10.

Ausbildungsbedingt etwas weniger im Training schwammen Viktoria Broer und Golo Böhme auf Mittelfeldplätze bzw. Viktoria Broer, war über 100m Rücken auf der Langbahn noch nie schneller als jetzt in Wetzlar und schwamm 1:16,95min

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