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ASA-Team gewinnen den Spion-Cup

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ASA-Team gewinnen den Spion-Cup

Ein großes ASA-Helferteam wurde benötigt und etliche Hygienevorschriften mussten als Ausrichter des Spion-Cup 2021 umgesetzt werden. Am Ende waren alle glücklich, einen reibungslosen und tollen Wettkampf nach der Pandemie erlebt zu haben. Dieses Mal konnten auch viele Nachwuchsschwimmer/-innen wieder ein Stück „Normalität“ im Schwimmsport erleben. Während des Lockdowns konnten die Nachwuchssportler/-innen nicht richtig trainieren und nun konnten sie sich endlich wieder im Wettkampf beweisen und sich auch wieder einmal mit anderen Schwimmern aus Baden-Württemberg, Bayern und Hessen messen. „Es hat Spaß gemacht und gut getan“, zogen alle Trainer und deren Athleten/-innen ein Resümee, „auf bald wieder beim Wettkampf“! Die ASA-Trainer hatten aus allen Leistungsgruppen ihre Schwimmer/-innen am Start und sie waren über viele Ergebnisse positiv überrascht. Man schaut gemeinsam hoffnungsvoll in eine gute schwimmerische Zukunft. Vier Schwimmer aus der ersten Leistungsgruppe schraubten wieder an den Vereinsrekorden. Über 100m Lagen war es sehr spannend. Zuerst verbesserte Ryan Newman den Rekord und anschließend im Endlauf legte Julian Morassi noch eins drauf.

Der Neuzugang seit den Sommerferien, Oliver Hummel drückte den 100m Schmetterlingsrekord von Julian Morassi (59,92sek) um über 1,5 Sekunden auf tolle 58,29sek. Von Anfang an flog er über das Wasser und freute sich riesig über seine Zeit. Seine seitherige Entwicklung lässt noch einiges Weitere folgen, meinte sein Trainer Peter Rothenstein. Über 100m Lagen steigerten seine Schützlinge die Vereinsrekorde. In Aalen schwamm noch niemand bei den Frauen schneller als Carolin Morassi über 100m Lagen. Nun steht der Rekord bei 1:04,61min. Die jungen Männer wollten in nichts nachstehen und so schraubte Ryan Newman die seitherige Rekordmarke um eine Sekunde auf 1:02,51min nach unten. Julian Morassi ließ es sich nicht nehmen und sprintete über diese kurze Vielseitigkeitsstrecke in 1:02,07min zum erneut verbesserten Vereinsrekord. So darf es gern nach der Pandemie weitergehen, meinte Peter Rothenstein. Über 50m Rücken war bis jetzt in Aalen auch niemand schneller als Ryan Newman, um eine Zehntel verbesserte er seinen Vereinsrekord auf 27,51sek.

Vanessa Dambacher steigerte ihre 100m Freistil-Bestzeit auf 58,26sek. Tom Gentner schwamm stark in den Endlauf und steigerte im Endlauf nochmals seine 100m Rücken auf tolle 1:10,26min. Ebenfalls seit September im Aalener Training, Johanna Gölder. Sie stellte bei acht Starts acht Bestzeiten auf. Der 17-jährige Oliver Hummel schwamm sehr stark auf allen seinen acht Starts, vor allem auch auf den Mittelstrecken 200m Lagen, Brust, Schmetterling. Die 17-jährige Vivien Jocham schwamm knapp bei sieben Starts an ihre Bestzeiten heran, ebenso Matthias Oppold (acht Starts) und Ana Perez-Kelke mit sieben Starts und Bestzeit über 200m Lagen. Sprinter Tobias Kohler stand in zwei Endläufen über 100m Freistil und 100m Schmetterling und verpasste hier seine Bestzeit nur um eine Zehntel (1:02,31min). Brustschwimmer Marco Leipold stand im Endlauf über 100m Brust, den er gewann und im Vorlauf kam er bis auf vier Zehntel an seine Bestleistung ran. Miriam Merkel sammelte über acht Strecken nur Bestzeiten mit tollen Zeitverbesserungen, in allen Lagen. Carolin Morassi sprang elfmal ins Wasser und kam über 100m Freistil in 57,83sek ihrem Vereinsrekord am Nächsten – es fehlten nur vier Zehntel. Ihr Bruder, Julian stand im 100 Freistil und 100m Lagen-Finale und steigerte sich in jedem Finale nochmals gegenüber dem Vorlauf. Ryan Newman schwamm zwei persönliche Bestzeiten, 100m Freistil in 54,56sek und die 100m Lagen. Darija Schiele startete über drei kurze Strecken. Über 50m Rücken fehlten ihr eine Zehntel zur Bestzeit von 31,22sek. Sechsmal im Wasser und sechsmal mit Bestzeiten aus dem Wasser gestiegen, war die Bilanz von Benedikt Uhl. Knapp an der Minutengrenze über 100m Freistil vorbeigeschwommen, hatte er im Ziel 1:00,97min stehen.

Darija Schiele, Oliver Hummel und Tom Gentner sind die drei Starter, die sich für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin qualifizierten, die in Berlin vom 27.10 bis 30.10.21 stattfinden werden.

Aus den anderen Leistungsgruppen fielen die Ergebnisse von Marc Wimmer auf. Der 15-jährige zeigte bei seinen sechs Starts noch einiges an Potenzial. Mira (2012) 50m Rücken in 54sek und Lara David (2009) 50m Rücken in 38,70sek gehören zu den jüngsten ASA-Starter/-innen, die jeweils mit etlichen Starts lauter Bestzeiten erzielten und auf sich aufmerksam machten, ebenfalls gehören dazu Helena Eberhard (2008), Magnus Engelhard (2010), Celina Gerhard (2007), Emil Gölder (2011) 50m Rücken in 52sek, Valentin Gölder (2009) 100m Freistil in 1:20min, Leah Krüger (2010) 50m Rücken in 57sek, Julia Merkel (2009) 100m Lagen in 1:31min, Annika Schmid (2010), Emilia Schiele (2012) waren alle zum ersten Mal bei einem größeren Wettkampf dabei und waren entsprechend aufgeregt. Sie lösten aber ganz toll ihre Aufgaben und alle Trainer waren sehr zufrieden und mit ihnen stolz auf ihre Leistungen. Der Wettkampf hier im jüngeren Bereich zeigte allerdings auch auf, dass es noch viel im technischen Bereich zu verbessern und zu üben gibt. Dessen waren sich alle Trainer einig. Einig war man sich ebenfalls darüber, dass die ASA gut in die Saison gestartet ist. Die etwas Wettkampf erfahrenen Starter/-innen waren ebenfalls mit zahlreichen Bestzeiten am Ende in den Ergebnislisten eingetragen. Angefangen mit Marco Ditz, David Gentner. Beide hatten zusammen mit Valentin Gölder (11 Starts) und Leon Peter (11 Starts) – 50m Schmetterling in 50sek, ein Riesenprogramm bei diesem zweitägigen Wettkampf zu erfüllen, sowie Dimitri Pavloski 100m Rücken in 1:28min und Quirin Pecher, die alle samt Mehrfach-Starter waren. Alle schlugen sich sehr gut, lobten die Trainer. Auf der jungen Frauenseite hatten Marcia Jimenez, Elena Litke 100m Lagen in 1:20min und ihre Schwester Isabel Litke 50m Brust in 39,77sek, Leonie Schmid tolle neue Bestzeiten erschwommen und wurden alle samt für ihr Training belohnt.

Nun hofft das ASA-Trainerteam, wie auch alle Schwimmer/-innen, dass ihnen die Pandemie keinen weiteren Strich durch die Rechnung macht.

Hinten: v.l.n.r
Julian Morassi, Miguel Morgado, Marco Leipold, Benedikt Uhl, Tom Gentner,
Oliver Hummel, Johanna Gölder, Tobias Kohler, Ryan Newman, Vivien Jocham,
Ana Perez-Kelke, Darija Schiele

Vorne: v.l.n.r
Golo Böhme, Matthias Oppold, David Gentner, Dimitri Pavlovski, Quirin
Pecher, Shannon Newman, Carolin Morassi, Vanessa Dambacher, Valentin Gölder,
Miriam Merkel, Marc Wimmer, Lara David, Marcia Jimenez, Marco Ditz

23. /24.10.2021