ASA Frauen Mannschaft bei der DMS in Karlsruhe in der Oberliga Baden-Württemberg
v.l. Trainerin Ute Rothenstein, Vivien Jocham, Carolin Morassi, Johanna Gölder, Helena Eberhard, Mira David, Arina Monastyrska, Leonie Schmid, Hannah Wojek, Vanessa Dambacher, Noemi Riedel Lara David, Annika Schmid, Julia Merkel
Einmal im Jahr findet bei den Schwimmern die Bundesliga statt, es werden die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Ligabetrieb ausgetragen. Die Frauen der ASA schwimmen seit Jahren in der höchsten Liga Baden-Württembergs und dieses Jahr müssen sie leider in die Württemberg-Liga absteigen. Sie haben gut gekämpft und viele Bestzeiten geschwommen, leider reichten am Ende ihre Punkte nicht zum Klassenerhalt. Vier Mannschaften müssen in die Württemberg-Liga runter, da derzeit vier stärkere Mannschaften hochkommen. „Nächstes Jahr wollen wir wieder angreifen“, ist sich das ASA-Team sicher.
Vanessa Dambacher kehrte mit einem Vereinsrekord nach Hause. Sie verbesserte ihren eigenen Rekord über 50m Schmetterling um 9 Hundertstel auf nun 28,40sek. Eine weitere Bestzeit holte sie über 100m Freistil. Hier unterbot sie zum ersten Mal die 58sek und freute sich über ihre neue Bestmarke von 57,83sek. Nach 100m Schmetterling hatte sie knapp ihre Bestleitung von 1:05,54min verpasst. Sie blieb um 47 Hundertstel darüber. Mit zwei weiteren Starts sammelte sie wertvolle Punkte für das Gesamtergebnis. Als Kraulschwimmerin kraulte sie die 50m in 26,98sek und die 200m kraulte sie in 2:10min.
Auch mit fünf Starts sammelte Johanna Gölder fleißig Punkte für die Mannschaft. Johanna schwamm auf allen Strecken Bestzeiten. Sie schwamm ihre 100m Lagen in 1:11,03min und hatte auch die längeren Vielseitigkeitsstrecken 200m und 400m Lagen abgedeckt. Hier war sie 2:33,52min bzw. 5:29,02min unterwegs. Bestzeit vier und fünf gab es auf den mittleren Freistilstrecken, über 200m Freistil mit 2:13,52min und über 400m Freistil mit 4:41,52min. Über 400m schwamm sie eine Verbesserung um 7 Sekunden.
Fünf Starts und vier Bestzeiten gehen auf die Bilanz von Julia Merkel. Sie konnte gleich bei ihrem ersten Start über 200m Rücken ihre Bestzeit um 3 Sekunden drücken und schwamm 2:36,71min. Mit 1:11,59min hatte sie ihre 100m Rücken auch um zwei Sekunden gesteigert. Über 100m Freistil stellte sie ihre neue Bestmarke auf 1:03,23min und über 400m Lagen auf 5:39min. Über 200m Lagen verpasste sie knapp ihr Bestzeit.
Mehr als fünf Starts darf keine Schwimmerin antreten, einschließlich aller Disqualifikationen. Somit hätte Carolin Morassi noch eine Reservestrecke schwimmen können. Sie trat nur viermal an, da sie schon seit längerem nicht mehr voll im Training steht. In ihrem vierten Rennen schrammte sie knapp, mit 6 Hundertstel am Vereinsrekord über 50m Freistil vorbei. Sie schwamm nun 26,58sek, damit hatte sie eine neue Bestzeit, und verbesserte sich um 16 Hundertstel. Mit 1:06,19min holte sie viele Punkte über die 100m Lagen, 50m Schmetterling schmettere sie in 29,06sek und die doppelte Distanz schwamm sie in 1:03,84min.
Lara David sprang ebenfalls viermal ins Karlsruher Becken und steigerte ihre 400m Freistil auf 5:14min und über die 200m Schmetterling stellte sie ebenfalls Bestzeit auf. Auch über 50m und 200m Rücken war sie im Einsatz und holte über 800 Punkte auf den Rückenstrecken.
Über die Brutstrecken 100m und 200m stellte Leonie Schmid neue Bestzeiten auf – mit 1:22,63min bzw. 2:58min holte sie gute Punkte. Über 50m Brust und 200m Schmetterling kam sie auch zum Einsatz.
Auf den weiteren Bruststrecken war Arina Monastyrska unterwegs. Sie schwamm stark auf allen 3 Bruststrecken und jedes Mal persönliche Bestleistungen. Über 100m Brust legte sie um über zwei Sekunden zu und schwamm sie in 1:21,18min. Die doppelte Distanz konnte sie in 2:59min schwimmen und beim Sprint über 50m war sie 37,09sek schnell.
Bei der DMS schwimmen alle für die Mannschaft, sowohl mit ihren Hauptstrecken, als auch mit Nebenstrecken. Es müssen 34 verschiedene Strecken in allen Lagen belegt werden.
Die 50m und 100m Rücken wurde von Vivien Jocham übernommen. Sie schwamm sehr knapp an ihre Bestleitung über 50m Rücken heran, denn es fehlten nur 9 Hundertstel auf ihre Bestmarke von 33,85sek. Nach 100m Rücken blieb die Uhr bei 1:14,22min stehen und sie holte fast 400 Punkte.
Die Langstrecken 800m bzw. 1500m Freistil wurde jeweils von Helena Eberhard und Hannah Wojek abgedeckt. Beide stellten Bestzeiten auf. Helena war 13 Sekunden schneller und schwamm 11min. Hannah startete auf der Kurzbahn zum ersten Mal über die längste Beckenstrecke bei den Schwimmern und kraulte 20:57min.
Mit lauten Anfeuerungsrufen wurden die ASA Frauen von weiteren Mannschaftmitgliedern, Mira David, Noemi Riedel, Annika Schmid, unterstützt, die wiederum als Ersatz für die verschiedenen Strecken bereit standen.
